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Hintergrund – Horrorfilme mit bösen Kindern

Hilfe, die Kleinen machen die Grossen platt!

Horrorfilme mit mörderischen Kindern – das löst schon in der Vorstellung ein Gefühl des Unbehagens aus. In der Thriller- und Horror-Historie gibt es zahlreiche Beispiele dafür.

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Allerliebst: Kinder in Thriller- und Horrofilmen – wie hier in «The Children» (2008) – haben das gewisse Etwas im Blick.
Allerliebst: Kinder in Thriller- und Horrofilmen – wie hier in «The Children» (2008) – haben das gewisse Etwas im Blick. Ascot Elite

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Mit Hanna Bergholms Folkhorrordrama «Nightborn» und Eli Roths Splatterkomödie «Ice Cream Man» kamen gleichzeitig zwei Filme in die Kinos, die von «bösen» Kindern handeln. Davon gibt es in der Filmhistorie unzählige. Sie lassen sich in der Regel in drei Gruppen unterteilen: erstens böse Babys, der freilich seltenste Vertreter; zweitens böse vorpubertäre Kinder, der vielleicht spannendste; und drittens böse Teenager bzw. Jugendliche, der verbreitetste. Gruppe 3 hat seinen Ursprung in pseudo-aufklärerischen Propagandafilmen wie «Reefer Madness» (USA 1936) und Jungdelinquentenfilmen wie «…denn sie wissen nicht, was sie tun» (Rebel Without a Cause, USA 1955) mit James Dean.
Während Erstere (glücklicherweise) praktisch ausgestorben sind, gibt es von Letzteren immer wieder spannende, gerne in Horrorgefilde gleitende Beispiele wie die Jugendgang-Thriller «Them» (Ils, F/RO 2006), «Eden Lake» (GB 2008) und «Paranza: Der Clan der Kinder» (La Paranza dei Bambini, I 2019).

Natürlich gibt es auch «richtige» Horrorfilme mit Killer-Teens wie «Das Engelsgesicht» (The Beast Within, USA 1982), in dem sich ein 17-Jähriger in ein Zikadenmonster (!) verwandelt, oder die tolle Pubertäts-Parabel «Ginger Snaps» (CDN 2000), in der eine 15-Jährige zur Werwölfin wird, doch dieser Exkurs richtet das Augenmerk auf die ersten beiden Gruppen.

Böse Babys

Die meisten Genrefilme über böse Babys handeln von der drohenden Geburt des Antichristen oder sonst eines Satans und fahren diesbezüglich im Kielwasser von Roman Polanskis «Rosemary’s Baby» (USA 1968). Demzufolge enden diese Filme oft entweder mit dem Sieg über das Böse (=Geburt verhindert) oder mit dem Triumph des Bösen (=Abort gescheitert) – weshalb die Neugeborenen selbst oft gar nicht gross zum Einsatz kommen.
In eine andere Kerbe schlägt Larry Cohen mit «Die Wiege des Bösen» (It’s Alive, USA 1974), in dem aufgrund eines Medikaments Monsterbabys geboren werden, ganz ohne Okkultismus oder sonstwas Übernatürliches. Im Vordergrund steht der machtpolitische und gesellschaftskritische Aspekt. 1978 und 1987 folgten zwei Fortsetzungen und 2009 ein Remake, zudem gibt es einige ähnlich gelagerte Vertreter.

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Dass blutrünstige Babys auch sehr witzig sein können, bewies «Herr der Ringe»-Maestro Peter Jackson in seiner ultrablutigen Zombiekomödie «Braindead» (NZ 1992), in der Zombie-Baby Selwyn für allerlei Aufruhr sorgt.
Zu den originellsten Killerbaby-Filmen, die nichts mit Okkultem oder korrupter Polit- und Wirtschaftslobby zu tun haben, gehören die folgenden drei.

Baby Blood (F 1990)

Okay, Alain Robaks wilder Reisser ist streng genommen eine Mogelpackung, denn das titelgebende Baby ist eigentlich ein jahrtausendealter Parasit, der sich in der Gebärmutter der Zirkusartistin Yanka (Emmanuelle Escourrou) einnistet, worauf sie für ihn Nahrung (=Männer) ködern muss. Richtig: muss man gesehen haben, um zu glauben. 2008 folgte die Fortsetzung «Lady Blood», die allerdings nicht mehr richtig zündete.

Little Otik (Otesánek, CZ/GB/J 2000)

Meister-Surrealist Jan Švankmajer (*1934) verfilmte das gleichnamige tschechische Märchen als sozialsatirischen Horrortrip: Ein kinderloses Ehepaar gräbt ein Wurzelholz in vager Kleinkindform aus, nennt es Otik und nutzt es quasi als Baby-Ersatz. Dumm nur, erwacht es nach neun Monaten tatsächlich zum Leben und erweist sch als Nimmersatt. Als die Essensvorräte ausgehen, frisst das Wurzelding auch Haustiere und Nachbarn… Švankmajer erweckt den kleinen Otik mit unwiderstehlicher Stop-Motion-Animation zum Leben und schuf einen verschrobenen Klassiker, der seinesgleichen sucht.

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Grace (USA/CDN 2009)

Die im achten Monat schwangere Madeline (Jordan Ladd) verliert bei einem Autounfall Ehemann und ungeborenes Kind. Dennoch trägt sie es aus, und die Totgeburt erwacht zum Leben! Allerdings muss sie mit Blut gestillt werden (was dem Film den albernen deutschen Zweittitel «Vampire Baby» einbrachte). Paul Solet präsentiert in seinem am Sundance uraufgeführten Spielfilmdebüt das vielleicht unheimlichste Killerbaby, da die Story an sich in der Realität verwurzelt ist und somit durchwegs plausibel bleibt.

Böse Kinder

Filme über böse Kinder im Alter bis zur Pubertäts-Schwelle lassen sich oft in zwei simple Gruppen unterteilen: In der einen ist nur ein Kind böse und in der anderen gehen (fast) alle Kinder wie eine verschworene Gemeinschaft meist auf Erwachsene los.

Vorreiter der Bedrohung in Massen ist «Das Dorf der Verdammten» (Village of the Damned, GB/USA 1960), in dem sich die am gleichen Tag geborenen, durchgehend blonden Kinder eines Dorfes als Alien-Brut entpuppen. Natürlich machen nicht nur Ausserirdische die Kinder böse: Im Klassiker «Der Exorzist» (The Exorcist, USA 1973) ergreift der Dämon Pazuzu Besitz von der zwölfjährigen Regan (Linda Blair), unzählige Nachzügler aus aller Welt folgten. In «Das Omen» (The Omen, GB/USA 1976) ist es der fünfjährige Damien, der Antichrist höchstpersönlich, der für Verderben sorgt. In Teil 2 von 1978 ist er 13 Jahre alt, und im Abschluss der Trilogie (1981) erwachsen, womit er aus dem hiesigen Rahmen fällt.

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Natürlich gibt es auch zahlreiche Filme, in denen Vampirkinder ihr Unwesen treiben. Das diesbezüglich gelungenste Beispiel ist wohl das melancholische Meisterwerk «So finster die Nacht» (Låt den Rätte Komma in, S 2008), das vielleicht spritzigste und witzigste das Ballett-Blutbad «Abigail» (IRL/CDN/USA 2024).

Ebenso bevölkern immer wieder Geisterkinder die Leinwand, vor allem im ost- und südostasiatischen Horrorfilm. Interessant ist dabei, dass die fernöstlichen Geisterkinder ausser dem Phantom des sechsjährigen Toshio in der unverwüstlichen japanischen «Ju-on»-Reihe (ab 2000) meistens gestandene Teenager sind, sei es in der südkoreanischen «Whispering Corridors»-Reihe (ab 1998) oder im Geniestreich, der die J-Horror-Welle auslöste: In Hideo Nakatas «Ring» (J 1998) starb Sadako, deren rachsüchtiger Geist sein Unwesen treibt, mit 19 Jahren. Im US-Remake «The Ring» von 2002 hingegen kam ihr Pendant Samara schon als Zwölfjährige um.

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Die J-Horror-Welle ging in den Nullerjahren um den Globus und zog mit den von einer nordfriesischen Legende inspirierten «Gonger» I + II (D 2008/2010) um den ruhelosen Geist des 1942 mit sieben Jahren ertränkten Eric sogar zwei Pro 7-Eigenproduktionen nach sich!
Das nun folgende ausführliche Listicle konzentriert sich weniger auf Alien-, Dämonen-, Vampir- oder Geisterkinder, die, streng genommen, oft genauso Opfer wie Täter sind, sondern mehr auf «normale» Kinder oder solche, die besonders speziell sind. Los geht’s!

Böse Saat (The Bad Seed, USA 1956)

Mit ihrer ersten Kinorolle legte die damals zehnjährige Patty McCormack den Grundstein zum Psychokind-Subgenre: Als achtjährige Rhoda in der Literatur- und Theaterverfilmung von «Quo Vadis»-Regisseur Mervyn LeRoy macht sie nicht nur ihrer Mutter das Leben zur Hölle und hegt mörderische Ambitionen. Dafür ergatterte McCormack prompt ihre erste und bis dato einzige Oscarnomination.

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Auch wenn aus heutiger Sicht etwas gar theatralisch, tragen praktisch alle «Solo-Psychokinder» wie die neunjährigen «Mikey» (USA 1992) und «Joshua» (USA 2007) oder der zehnjährige Henry («Kevin – Allein zu Haus»-Star Macaulay Culkin) in «Das zweite Gesicht» (The Good Son, USA 1993) den Stempel der Pionierin Rhoda. Eine hübsche Sonderstellung nimmt Isabelle Fuhrmans Adoptivkind Esther in «Orphan» (CDN/USA/D/F 2009) ein, da am Ende herauskommt, dass… Moment, an dieser Stelle sei bloss verraten, dass 2022 «Orphan: First Kill» folgte und ein dritter Teil bereits abgedreht ist.
Fun Fact: Patty McCormack kehrte mit «Mommy» I + II (1995/1997) ins Psycho-Territorium zurück, und zwar genau umgekehrt: als Helikopter-Mutter, die alle beseitigt, die ihre zwölfjährige Tochter ausbremsen!

Bübchen (D 1968)

Gleich mit seinem Spielfilmdebüt trat Kultregisseur Roland Klick (*1939) dem deutschen Bürgertum mitten in die Magengrube: Während die Eltern an einer Betriebsfeier zechen, tötet der zehnjährige Achim (Sascha Urchs) seine einjährige Schwester, packt sie in den Bollerwagen und bringt sie zum Schrottplatz. Klick erzählt die unfassbare Geschichte mit ätzendem Witz in fast dokumentarischem Stil, ein Motiv liefert er nicht. Vielmehr zeichnet er ein so nüchternes wie ernüchterndes Gesellschaftsbild emotionaler Verkrüppelung.

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Somit ist «Bübchen» der Vorreiter nicht minder kontroverser Psychodramen über mörderische Minderjährige wie Michael Hanekes «Benny’s Video» (A/CH 1992) und «We Need to Talk About Kevin» (GB/USA 2011) der Schottin Lynne Ramsay. Aber: Im Gegensatz zum vorpubertären Achim sind der 14-jährige Benny, der filmt, wie er eine Gleichaltrige tötet, und der 15-jährige Kevin, der an seiner Schule Amok läuft, bei ihren Gräueltaten Teenager; auch wenn sich zumindest Kevin schon als kleines Kind auffällig gefühlskalt benahm.
Fun Fact: Bei Achim-Darsteller Sascha Urchs handelt es sich um den renommierten Epidemiologen im Ruhestand Alexander S. Kekulé, der während der Covid-Pandemie in Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.

Das Versteck (La Residencia, E 1969)

Eins vorweg: Dieser Abschnitt ist voller Spoiler, denn erst in der Auflösung offenbart sich, dass man es hier mit einem bösen Kind zu tun hat. «Das Versteck», der auf englisch u.a. den tollen Titel «The House That Screamed» trägt, war die erste «grosse» spanische Horror-Produktion. Und Regisseur Narciso Ibáñez Serrador (1935–2019) schöpft aus dem Vollen: Er vermischt britischen Gothic-Horror mit dem italienischen Thriller, dem Giallo, und dem Flair der deutschen Edgar-Wallace-Filme. Ende des 19. Jahrhunderts verschwinden in einem französischen Mädcheninternat Schülerinnen. Am Schluss stellt sich heraus, dass Luis, der Sohn der strengen Internatsleiterin (Lilli Palmer!), der Mörder ist. Zwar ist Luis an sich 16 Jahre alt, sieht aber aus wie 12 und benimmt sich auch so, weil Triebtäter zeitlebens oft unreif bleiben.

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Kein Wunder, gibt es auch «original italienische» Gialli, in denen sich Kinder als mörderisch erweisen. So werden in Mario Bavas richtungsweisendem, ironischem Erbschleicher-Giallo «Im Blutrausch des Satans» (Ecologia del Delitto, I 1971), in dem sich die Leute gegenseitig töten, die zwei letzten Erwachsenen am Ende von den eigenen Kindern «zum Spass» erschossen. In der Europudding-Produktion «Der Zeuge hinter der Wand» (La Tua Presenza Nuda! / What the Peeper Saw, GB/I/D/E 1972) verführt ein frühreifer Zwölfjähriger seine Stiefmutter und treibt sie in den Wahnsinn. Im morbiden «Macabro» (I 1980) wiederum erweist sich eine Zwölfjährige als Mörderin ihres kleinen Bruders.
Das italienische Genrekino hatte in den 70ern auch sonst einige erschreckende Kinder am Start, so befürchtet eine Mutter im wunderbar mysteriösen «Shock» (I 1977), dass ihr Sohn von einem Geist besessen ist, und im schlicht unglaublichen Schmierfinken «Komm und mach’s mit mir» (Malabimba, I 1979) wird eine 16-Jährige (okay, immerhin) von einem Sex-Dämon besessen, worauf sie u. a. ihren bettlägerigen Opa ins Jenseits felliert! Und ja, es gibt eine Fassung mit (legalen) Hardcore-Inserts.

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Fun Fact: Italiens Horror-Maestro Lucio Fulci (1927–1996) zeichnete gegen Ende seiner Karriere gleich für zwei Filme mit mörderischen Kindern verantwortlich: als Regisseur von «Das Haus des Bösen» (La Dolce Casa degli Orrori, I 1989), in dem Geschwister mithilfe der Geister ihrer Eltern deren Raubmörder zur Strecke bringen, und als «Präsentator» von «Die Saat des Teufels» (Hansel e Gretel, I 1990), in dem sich die Geister der Geschwister Hänsel und Gretel (!) an den Kinder- und Organhändlern rächen, die sie ermordet haben.

Und erlöse uns nicht von dem Bösen (Mais ne Nous Délivrez pas du Mal, F 1971)

Zwei Klosterschülerinnen an der Pforte der Pubertät verschreiben sich aus Langeweile dem Satan und machen immer fiesere Dinge, die bald schon lebensgefährlich werden. Selten wurde die Orientierungslosigkeit während des Erwachsenwerdens poetischer dargestellt wie im Debüt von Joël Séria (*1936). Aber auch selten abgründiger, denn das brennende Finale raubt ganz einfach den Atem.

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Eigentlich das genaue Gegenteil, aber in seiner Eigenwilligkeit irgendwie doch ähnlich ist «Cathys Fluch» (Cathy’s Curse, CDN/F 1977), in dem eine Achtjährige von ihrer toten Tante in Beschlag genommen wird und immer Übleres anstellt. Eine ungemein bizarre Angelegenheit, die gerade mit ihren (vermeintlichen?) Unzulänglichkeiten punktet, die jegliche Logik verrissen lassen.
Fun Fact: Der in seiner Konsequenz wuchtige türkische Rachethriller «Saýara» (2024) von Can Evrenol («Baskin»), der jüngst als limitiertes UHD/Blu-ray-Mediabook von Indeed Film erschienen ist, hat an sich nichts mit «Und erlöse uns nicht von dem Bösen» zu tun. Aber das mindestens genauso feurige Finale enthüllt erstaunliche Parallelen.

Kleine Teufel (Devil Times Five, USA 1974)

In vielen Schlitzerfilmen liegt das Motiv der Killer in ihrer Kindheit, richtig aktiv werden sie indes erst als Erwachsene. So tötet Michael Myers in «Halloween» (ab 1978) mit 6 seine Schwester, doch seine Mordserie startet er 15 Jahre später; Jason Voorhees in «Freitag, der 13.» (Friday the 13th, ab 1980) ertrank vor über 20 Jahren als Kind, kehrt aber erst in Teil 2 als Killer zurück, notabene nachdem seine Mutter in Teil 1 als Täterin entlarvt und in Notwehr enthauptet wurde; Billy in «Stille Nacht, Horror Nacht» (Silent Night Deadly Night, ab 1984) wiederum musste als Kind zusehen, wie seine Eltern von einem Raubmörder im Samichlaus-Kostüm erschossen wurden, wird aber selbst erst als 18-Jähriger zum Killer im gleichen Outfit… usw.

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Daher ist schon erstaunlich, dass der Proto-Slasher «Kleine Teufel» Killerkinder präsentiert, lange bevor die Schlitzerwelle überhaupt losging. Fünf soziopathische Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren überleben einen Minibus-Unfall im Nirgendwo und terrorisieren die Bewohner des nächstgelegenen Hauses, ehe sie sie dezimieren. Das ist nicht allzu fesselnd, aber immerhin zählt der Gedanke.

Ein weiteres rares Slasher-Beispiel ist «Angst» (Bloody Birthday, USA 1981), in dem drei Kinder, die vor zehn Jahren während einer Sonnenfinsternis geboren wurden, scheinbar grundlos eine Mordserie lostreten. Dies geschieht freilich auch nicht sonderlich aufregend.
Fun Fact: «Kleine Teufel» kam in den USA zunächst als «Peopletoys» in die Kinos, womit Kinogänger verständlicherweise wenig anfangen konnten. Erst die Wiederveröffentlichung unter dem Titel «Devil Times Five» generierte Publikum – und einen berühmten Fan: Quentin Tarantino.

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Ein Kind zu töten… (¿Quién Puede Matar a un Niño?, E 1976)

Ein englisches Touristenpaar setzt in den Sommerferien in Spanien auf die abgelegene Insel Almanzora über und findet diese scheinbar verlassen vor. Doch, Halt! Hie und da laufen ihnen Kinder über den Weg, die sich merkwürdig benehmen. Zu spät erkennen die Eheleute, dass die Kinder der Insel die Erwachsenen ausrotten. Aber warum?
Nachdem Narciso Ibáñez Serrador schon in «Das Versteck» am Glauben an die Unschuld von Kindern gerüttelt hat, setzt er hier noch massiv einen drauf: Die Kleinen, und zwar alle von 0 bis 18 Jahren, haben genug von den Grossen, deren Kriege jährlich abertausenden unschuldigen Minderjährigen das Leben kosten. Kinder an die Macht in letzter Konsequenz!

Der Film war sowas von seiner Zeit voraus, dass viele internationale Verleiher gar nicht wussten, was sie damit anfangen sollten. Der damalige deutsche Rechteinhaber Adria Filmverleih kappte den ganzen Vorspann mit Archivbildern aus Kriegen und dazu gelisteten Zahlen getöteter Kinder, versetzte die Story ins Jahr 2000 und die Tonspur mit hirnrissigen sphärischen Klängen und taufte das Ganze «Tödliche Befehle aus dem All», um zu suggerieren, die Kinder seien Opfer irgendeines Alien-Virus. Völliger Bullshit, die Kids haben von den Erwachsenen einfach die Schnauze voll!

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Erst 2009 kam auch der deutschsprachige Raum in den Genuss der ursprünglichen Fassung. Man kann es nicht genug betonen: Ibáñez Serrador schuf den ultimativen Killerkinder-Kracher, der heute genauso mitreisst und niederschmettert wie vor 50 Jahren.

Unabhängig von «Ein Kind zu töten…» folgten in absehbarer Zeit gleich zwei US-Produktionen, in denen Kinder mithilfe von bzw. in Massen auf Erwachsene losgingen, wenn auch aus ganz anderen Gründen und auf ziemlich einschläfernde Weise: In «The Child» (1977) erweckt die elfjährige Rosalie Zombies, um die Mörder ihrer Mutter zur Rechenschaft zu ziehen, und in «Kinder des Todes» (The Children, USA 1980) werden die Kinder des Kaffs Ravensback atomar verseucht und mutieren zu angriffslustigen Zombies.
Fun Fact: Mit «Come Out and Play» entstand 2012 ein mexikanisches Remake von «Ein Kind zu töten…», das für sich gesehen ordentlich daherkommt – das Original aber praktisch 1:1 nachäfft und daher fast so nervt wie Gus Van Sants «Psycho»-Remake von 1998.

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Die Brut (The Brood, CDN 1979)

Die Ehe von Nola (Samantha Eggar) und Frank (Art Hindle) liegt in Trümmern, und jetzt stapeln sich auch noch die Leichen. Stellt sich heraus, dass Nola dank ihrem Psychiater Dr. Raglan (Oliver Reed) gelernt hat, ihre inneren Aggressionen nach aussen zu kehren… in Gestalt von gewissenlosen Killerkindern! Genre-Genie David Cronenberg (*1943) verwirklichte seine Körperhorror-Antwort auf das oscargekrönte Scheidungsdrama «Kramer gegen Kramer» (Kramer vs. Kramer, USA 1979) – und das ein halbes Jahr, bevor dieses Premiere feierte! Abgesehen davon, dass das zeigt, wie der junge Cronenberg seiner Zeit voraus war, ist «Die Brut» trotz aller Phantastereien stets näher am Leben als das zweifellos einwandfrei inszenierte, aber aufgeblasene Hollywood-Vehikel.
Fun Fact: David Cronenberg schrieb das Drehbuch nach dem stürmischen Scheidungskrieg mit seiner ersten Ehefrau inklusive Sorgerechtsstreit um seine ältere Tochter Cassandra.

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Suffer, Little Children (GB 1983)

This is London: «Suffer, Little Children» war ein Projekt der «Meg Shanks Drama School» in Wimbledon. Schulleiterin Shanks höchstselbst zeichnete für das Drehbuch verantwortlich, das ihre schätzungsweise 8- bis 20-jährige Schauspielschülerschar mit einer Videokamera und viel Enthusiasmus umsetzte: Die neunjährige Elizabeth, stumm und mit dämonischen Kräften gesegnet, kommt in ein Kinderheim. Bald geschehen schlimme Dinge, ehe im Finale die Fetzen fliegen. Und das ganze zu Rockmusik aus dem Übungskeller.
Es ist unübersehbar, dass die Beteiligten einen Heidenspass an ihrem Laientheater hatten, ein Film von Kids für Kids. Da zu jener Zeit in England gerade die «Video Nasties»-Panik grassierte, wurde der harmlose Kinderkram jedoch als jugendgefährdend angeprangert, die ungekürzte Fassung verboten, die Schauspielschule geschlossen. Kurzum: ein weiteres Zeugnis, dass selbsternannte Jugendschützer Kindern nicht helfen, sondern vielmehr Existenzen zerstören – wie es Zensur meistens macht.

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Umso unverständlicher ist das ganze Theater, da unheimliche Kinder in der britischen Filmindustrie spätestens seit «Traum ohne Ende» (Dead of Night, 1945) Tradition haben. An dieser Stelle seien nur zwei Beispiele erwähnt, beide unter weiblicher Regie: der viel zu selten gesehene «The Appointment» (1982) von Lindsey C. Vickers (1940–2025), in dem eine 14-Jährige, die möglicherweise im Bann des Geistes einer Zwölfjährigen steht, hässig auf ihren Vater ist, und Aisling Walshs «Blick des Bösen» (The Daisy Chain, 2008), in dem ein trauerndes Ehepaar an sein mysteriöses siebenjähriges Nachbarskind gerät.
Fun Fact: «Suffer, Little Children» wurde nicht nur mit einer handelsüblichen VHS-Kamera gefilmt, sondern allem Anschein nach auch direkt mit ihr geschnitten – ein durch und durch traditionelles Schülerprojekt der 80er halt.

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Kinder des Zorns (Children of the Corn, USA 1984)

Stephen King stellt in seinen Büchern Kinder und Jugendliche gerne in den Mittelpunkt – meistens als Helden und/oder Opfer. Natürlich greift auch er manchmal auf böse Kiddies zurück. 1984 erschienen gleich zwei Verfilmungen solcher Vorlagen: «Feuerteufel» (Firestarter, USA 1984) über die Leiden der achtjährigen Charlie (Drew Barrymore) mit pyrokinetischen Kräften und «Kinder des Zorns» um die vom zwölfjährigen Isaac angeführte Kindersekte, die in der amerikanischen Pampas alle Erwachsenen tötet und die eigenen Mitglieder an ihrem 19. Geburtstag einem Dämon im Maisfeld opfert. Danke für nichts.

Beide Filme gehören definitiv nicht zu den Vorzeige-Adaptionen von Kings Werk, doch während «Feuerteufel» lediglich eine Serie (2002) und eine Neuverfilmung (2022) nach sich zog, avancierte «Kinder des Zorns» zur langlebigsten Filmreihe nach King: Bis 2018 gab es acht Fortsetzungen, 2009 zudem eine TV-Neuverfilmung und 2020 schliesslich ein Remake. Das Highlight darunter ist «Kinder des Zorns 3: Das Chicago-Massaker» (Children of the Corn 3: Urban Harvest, USA 1995), dessen Titel eigentlich alles sagt.

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Fun Fact: Die von Troma vertriebene Splatterkomödie «Beware: Children at Play» (USA 1989) ist eine Gaga-Variante der «Kinder des Zorns»: Ein durchgeknallter Teenager macht aus den Kindern eines Dorfes Kannibalen, die sich an den Erwachsenen verköstigen, bis diese unter der Ägide des Farmers Isaac (!) zurückschlagen und alle Kinder blutig killen. Überflüssig zu erwähnen, dass der Film seinerzeit eher zwiespältig aufgenommen wurde.

Die Nacht der Schreie (From a Whisper to a Scream, USA 1987)

Der Epsiodenfilm, durch dessen Rahmenhandlung Schauspiel-Legende Vincent Price (1911–1993) führt, beinhaltet gleich zwei (von vier) Geschichten über die gewalttätige Historie der fiktiven Kleinstadt Oldfield, Tennessee, in denen Kinder Schlüsselrollen spielen. In der ersten «Stanley» ist es ein Baby, das neun Monate nach der nekrophilen Schändung seiner ermordeten Mutter zur Welt kommt und seinen Vater zur Rechenschaft zieht.

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In der letzten «Four Soldiers» landen 1865 gegen Ende des Bürgerkriegs vier Konföderierte in Oldfield, dessen erwachsene Bevölkerung im Krieg ausgelöscht wurde. Die verwaisten Kinder nehmen das Quartett gefangen, um es «dem Magistrat» vorzuführen, was niemand überlebt. Auch die anderen beiden Episoden haben es in sich, was «Die Nacht der Schreie» zu einer der sehenswertesten Horror-Anthologien überhaupt macht.
Fun Fact: Die reichhaltigste und beste Heimvideo-Veröffentlichung des in den USA zunächst als «The Offspring» erschienenen Films ist die deutsche 4-Disc-Edition von Turbine Medien: Nur sie enthält auf drei Blu-rays als Bonus u.a. sämtliche 8mm-Frühwerke von Regisseur Jeff Burr (1961–2023) und auf CD den kompletten Soundtrack.

Identität (Identity, USA 2003)

Im mit Stars gespickten Schocker von Hollywood-Regisseur James Mangold («Like a Complete Unknown») landen zehn Fremde während einer Sturzbäche regnenden Nacht in einem abgelegenen Motel, und bald gibt es Tote. Um den Böse-Kinder-Aspekt auszuführen, folgt an dieser Stelle wieder ein Spoiler: Es stellt sich heraus, dass die Leute im Motel die Identitäten eines Mörders mit dissoziativer Identitätsstörung sind, und sein Psychiater will herausfinden, welche davon diejenige ist, die ihn zum Serienkiller macht. Es stellt sich heraus, dass es der neunjährige Timmy ist, die vermeintlich unschuldigste Identität.

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Fun Fact: Das Skript stammt von Michael Cooney, der mit «Jack Frost» I + II (1997/2000) zwei trashige Slasherkomödien um einen serienmordenden Schneemann inszenierte.

Vinyan (F/B/GB/AUS 2008)

Seit der Tsunami-Katastrophe in Thailand vor einem halben Jahr vermisst das europäische Ehepaar Jeanne (Emmanuelle Béart) und Paul (Rufus Sewell) seinen achtjährigen Sohn Joshua. Da glaubt Jeanne, in einer Videoaufnahme aus Myanmar, die dortigen Kinderhandel belegen soll, im Hintergrund Joshua entdeckt zu haben. Die Eheleute machen sich auf in den Dschungel, wo sie auch auf Kinder stossen. Doch die sind Erwachsenen nicht wohlgesinnt. Der Belgier Fabrice du Welz («Maldoror») schuf einen so einzigartigen wie bildgewaltigen Mix aus Verlustdrama und Mysterythriller, der nachhaltig verstört und beeindruckt.

Apropos Belgien: Musikvideo-Regisseur Jonas Govaerts inszenierte mit seinem Spielfilm-Debüt «Camp Evil» (Welp, B/NL 2014) einen unvergleichlichen Schlitzerfilm, zu dessen Inspirationsquellen u.a. der unselige Fall Dutroux gehört. Der zwölfjährige Sam fährt mit seiner Pfadfindergruppe zum Camping in den Wald. Bald glaubt er, dass ein Werwolf sein Unwesen treibt, was ihm keiner glaubt. In Wahrheit haust dort ein Killer, der ein Kind kidnappen will, um es quasi als Welpe (s. Originaltitel) zu seinem Nachfolger «auszubilden» – genauso, wie es einst sein Vorgänger mit ihm gemacht hat.

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Fun Fact: Du Welz drehte «Vinyan» während der Regenzeit vorwiegend im thailändischen Dschungel unter widrigsten Bedingungen, was Emmanuelle Béart prompt eine beidseitige Mittelohrentzündung einbrachte. Das nennt man Leiden für die Kunst!

The Children (GB 2008)

Zwei junge Familien mit Kindern fahren zu einer abgelegenen Hütte im Schnee, um zusammen Silvester zu feiern. Doch schon nach dem ersten Schlittelspass beginnt sich der Nachwuchs seltsam zu benehmen und wird gegenüber den Eltern immer bösartiger. Der Engländer Tom Shankland schuf eine winterliche Mikrokosmos-Version von «Ein Kind zu töten…», die ihre klaustrophobische Atmosphäre im verschneiten Niemandsland gnadenlos ausspielt und von Genrefans viel mehr abgefeiert werden dürfte.

Blut und Schnee gibt es auch in Chris Peckovers «Better Watch Out» (AUS/USA 2016), dem wohl pointiertesten Weihnachtszauber mit Killerkindern: Die 17-jährige Ashley babysittet den zwölfjährigen Luke, als zuerst unheimliche Anrufe und später ein maskierter Eindringling für Ungemach sorgen. Zu spät erkennt Ashley, dass sie sich besser vor Luke fürchten sollte.

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Fun Fact: Tom Shankland inszenierte auch «W𝚫Z» (GB 2007) mit Stellan Skarsgård, den vielleicht besten Serienkiller-Thriller im Kielwasser von «Saw» & Co., inklusive einem so unerwarteten wie essenziellen Gay-Twist. Kurzum: Neben «The Children» Shanklands anderer sträflich vernachlässigter Kracher – armer Tom!

Ich seh ich seh (A 2014)

Die zehnjährigen Zwillinge Lukas und Elias erkennen Mama nach ihrer Gesichtsoperation, wegen der sie mit bandagiertem Kopf rumlaufen muss, nicht wieder. Mit immer perfideren Mitteln versuchen sie die «Fremde» dazu zu zwingen, preiszugeben, wo ihre Mutter ist. Das Regiedebüt von Veronika Franz und Severin Fiala ist ein zutiefst verstörendes Erlebnis, das auch zu einem recht verbreiteten Subgenre führt: dem Zwillings-Horror. Davon gibt es zwei Varianten: die mit einem guten und einem bösen Zwilling und die, in denen beide böse sind.

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Ähnlich, aber nicht dasselbe, ist der Doppelgänger-Horror wie Lee Cronins «The Hole in the Ground» (IRL/GB 2019), in dem die alleinerziehende Sarah befürchtet, ihr neunjähriger Sohn Chris sei nicht mehr derselbe. Und welche Rolle spielt das riesige Erdloch im Wald? Der Film basiert auf einer irischen Legende, die der finnischen in «Nightborn» übrigens gar nicht unähnlich ist.

Apropos: In Hanna Bergholms Erstling «Hatching» (Pahanhautoja, FIN/S 2022) droht die zwölfjährige Tinja dem Doppelgänger anheim zu fallen, in den sich der in ihrem Zimmer geschlüpfte Monstervogel langsam aber sicher verwandelt.
Fun Fact: In Lee Cronins Neuinterpretation von «The Mummy» (IRL/USA 2026) wird die neunjährige Katie entführt und taucht acht Jahre später unvermittelt wieder auf, allerdings völlig von der Mumie vereinnahmt. Somit fällt dieser Film zweifellos in die Kategorie «böse Teenager», obwohl die Mumie selbst ein jahrtausendealtes Übel ist.

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The Innocents (De Uskyldige, N/S/DK/FIN/F 2021)

Sieben- bis elfjährige Kinder einer Vorstadtsiedlung entwickeln auf einmal übernatürliche Kräfte. Zunächst nutzen sie diese vor allem für Spiel und Spass, doch einigen steigen die Fähigkeiten gefährlich zu Kopf. Der Norweger Eskil Vogt erzählt eine Art Kinderversion von «X-Men» als düsteres Gesellschaftsdrama über Vernachlässigung, in dem die Kids fast schon beängstigend gut aufspielen. Richtiggehend Superkräfte entwickelt Brandon in «Brightburn» (USA 2019), als er die Pubertät erreicht, was er für immer finsterere Zwecke missbraucht. Allerdings ist er in Wahrheit gar kein Junge, sondern ein Ausserirdischer. Eine Horrorversion von Superman, sozusagen.
Fun Fact: Viele Horrorfans meinten jahrelang, das Zitat «No one will ever know whether children are monsters or monsters are children» (Niemand wird je wissen, ob Kinder Monster sind oder Monster Kinder) stamme vom Schriftsteller Henry James (1843–1916), da es im Schlussbild von Lucio Fulcis grandiosem «Das Haus an der Friedhofsmauer» (Quella Villa Accanto al Cimitero, I 1981) eingeblendet und ihm zugeschrieben wird. Dabei haben Fulci & Co. das Zitat frei erfunden. Der gute Lucio war halt schon auch ein Schelm.

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