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RTL+ – «Club der roten Bänder – Die neue Generation»

Schicksal, du kannst uns mal

Fünf Jugendliche, deren Leben aus den Fugen geraten ist, raufen sich im Krankenhaus zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

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Eng verbunden: Philipp, Yannik, Nora, Charlie, Elias (v. l.).
Eng verbunden: Philipp, Yannik, Nora, Charlie, Elias (v. l.).Drehstart

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Vor elf Jahren wagte sich der deutsche Privatsender Vox mit «Club der roten Bänder» an seine erste Serien-Eigenproduktion und schrieb damit gleich Fernsehgeschichte. Die Story um sechs Jugendliche, die alle mit einer schweren gesundheitlichen Diagnose kämpfen und gemeinsam ihrem Schicksal trotzen, begeisterte sowohl Publikum als auch Kritiker.
Das herzerwärmende Plä­doyer für die Kraft der Freundschaft wurde mit (inter)nationalen Preisen überschüttet. Die drei Staffeln (2015–2017) und der Prequel-Film werden bis heute eifrig gestreamt.
Jetzt erhält der Serienhit mit «Club der roten Bänder – Die neue Generation» eine Neuinterpretation. Der Sechsteiler ist keine Fortsetzung, sondern schlägt ein neues Kapitel auf und soll thematisch an die Magie der Ur-Serie anknüpfen.
Nach einem Sportunfall verliert Yannik (Yoran Leicher) vorüber­gehend sein Augenlicht. Bei den Untersuchungen finden die Ärzte jedoch einen Tumor hinter dem Sehnerv – die lebenswichtige Operation könnte den jungen Mann sein Augenlicht kosten.
Im Krankenhaus lernt Yannik Charlotte (Greta Krämer) kennen, die von allen Charlie genannt wird. Äusserlich scheint sie kerngesund zu sein, sie strotzt vor Energie und Wissensdurst. Doch Charlie hat eine bipolare Störung.
Elias (Voicu Dumitras) wiederum leidet seit seinem siebten Lebensjahr an einer schweren Niereninsuffizienz. Dreimal die Woche rollt er im Rollstuhl in die Dialyse.
Leukämie lautet die Diagnose bei Nora (Mariama Jobe). Ob die Chemotherapie anschlagen wird, muss sich erst noch weisen. Fünfter und Letzter im Bunde ist ausgerechnet Philipp (Jona Levin Nicolai) aus Yanniks Schule. Er hat den mittlerweile blinden Yannik gemobbt und ihm das Leben zur Hölle gemacht. Nun wird er ­selber ins Spital eingewiesen – wegen massiver Angststörungen.
Das ist starker Tobak. Doch auch wenn alle mit ihrem individuellen Leiden beschäftigt sind, bleiben sie immer noch Teenager mit alters­typischen Bedürfnissen und Eigenheiten: quatschen, sich verlieben, Eltern ignorieren, Party machen.

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Aus Zufallsbekanntschaften im Spitalflur entstehen Freundschaften unter den Jugendlichen, bis sich die fünf schliesslich zu einem neuen Club der roten Bänder zusammenschliessen. Die Idee zu diesem Bund hat Charlie, die das Buch über den ursprünglichen Club in der Krankenhausbibliothek entdeckt hat.
Die Balance zwischen schweren und leichteren Momenten zu halten, ist ein echter Spagat, der vortrefflich gelingt. Bemerkenswert auch, dass neben physischen Leiden wie Krebs oder Niereninsuffizienz auch psychische Erkrankungen ihren Platz finden. Charlie formuliert es treffend: «Man muss nicht an Schläuchen hängen, um krank zu sein.»
In der Serie «Club der roten Bänder – Die neue Generation» (ab 8. September auch bei Vox) wird weder schöngefärbt noch nonstop auf die Tränendrüse gedrückt – sondern vielmehr eine berührende Geschichte erzählt.

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Die handelt nicht primär von Krankheit, sondern vom Leben. Ein Zitat von Hugo aus der Ur-Serie im Jahr 2015 bringt es auch heute noch auf den Punkt: «Es ist nicht traurig, krank zu sein. Es ist traurig, nicht intensiv zu leben.»

Club der roten Bänder – Die neue Generation ★★★★☆

RTL+ | Dramaserie | 1. Staffel
Mit Yoran Leicher, Mariama Jobe, Voicu Dumitraş
D 2026, ab 25. August 2026
Jeweils Dienstag, ab 8. September 2026, 20.15 Uhr Vox – Doppelfolgen

Der Trailer

Über die Autoren

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