Neuer Neowestern, neue Familie

Taylor Sheridans «The Madison» erzählt von Neuanfängen, Trauer und Zusammenhalt. Ein Neowestern, der mitten in Montana auf menschliche Nähe statt Postkarten-Idylle setzt.

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Early Release Images
Stacy Clyburn (Michelle Pfeiffer, l.) muss sich erst an den rauen Westen gewöhnen. Paramount+

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Man könnte meinen, im US-Bundesstaat Montana gäbe es mittlerweile mehr Fernsehteams als Wapitis. Sobald Showrunner Taylor Sheridan (55) die Kamera über die Prärie schwenkt, sortiert das Publikum instinktiv seine inneren Aktenordner: Ist das ein «Yellowstone»-Prequel? Oder ein Sequel? Taucht gleich ein Dutton auf?
Rund um die Neowestern-Serie «The Madison» herrschte bis zuletzt Ver­wirrung. Doch die Antwort ist ein klares Nein. Die Familie Clyburn teilt sich zwar den Breitengrad mit den Duttons, aber nicht den Stammbaum. Es ist ein eigenständiges Paramount-Original und eine herzliche Studie über Trauer und menschliche Bindung.
«The Madison» gilt als Sheridans bisher persönlichstes Werk. Es erzählt emotional, was Familien zusammenhält. Dass dies nicht in kitschige Postkarten-Idylle abgleitet, dafür sorgen Sheridan und sein schwergewichtiges Ensemble.
Das wohlhabende Ehepaar Stacy und Preston Clyburn (Michelle Pfeiffer und Kurt Russell) lässt nach einem Schicksalsschlag sein Leben in New York, Manhattan, hinter sich und zieht ins ländliche Montana, wo es einen Neuanfang versucht. Gleichzeitig müssen sich die beiden an das ruppige Leben im US-Westen anpassen.

The Madison

Paramount+ | Neowestern-Serie | 1. Staffel
Mit Michelle Pfeiffer, Kurt Russell, Beau Garrett
USA 2026, ab 14. März 2026

Der Trailer

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