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Prime Video – «Carrie»

Blutbad 2.0: «Carrie» wird zur Cyber-Hölle

Mike Flanagan holt Stephen Kings Mobbing-Drama «Carrie» in die Welt von Smartphones und Social Media – und erntet Lob vom Horror-Altmeister höchstpersönlich.

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Carrie (Summer H. Howell) ist nahbarer und smarter als im Film von 1976.
Carrie (Summer H. Howell) ist nahbarer und smarter als im Film von 1976. Robert Falconer

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Stephen Kings Debütroman gehört zu den häufig adaptierten Stoffen der modernen Horrorliteratur. Im Zentrum steht Teenager Carrie (Summer H. Howell), die unter dem psychischen Terror ihrer fanatisch religiösen Mutter leidet und an der Schule systematisch gemobbt wird. Als sie in der Pubertät telekinetische Kräfte entwickelt, entlädt sich ihr angestauter Kummer am Abschlussball in einem blutigen Massaker.
Brian De Palmas Verfilmung von 1976 fing dieses Drama mit Sissy Spacek meisterhaft ein. Nachfolgende Versuche – von der späten Fortsetzung «Carrie 2» (1999) über den blassen TV-Film (2002) bis zum soliden, aber uninspirierten Remake (2013) – hinterliessen keinen bleibenden Eindruck.
Nun verleiht eine Serie dem Stoff wieder Durchschlagskraft. Der horrorerfahrene Showrunner Mike Flanagan nutzt die acht Episoden geschickt, um die Grausamkeit des Schulalltags ins Social-Media-Zeitalter zu transportieren. Durch Smartphones und digitale Hetze hört das Mobbing nicht an der Schultür auf. Die wohlwollendste Kritik kommt dabei von Stephen King (79) höchstpersönlich: Er verlieh der Serie das Prädikat «brillant».

Carrie ★★★★☆

Prime Video | Horrorserie | 1. Staffel
Mit Summer H. Howell, Samantha Sloyan, Matthew Lillard
CDN/USA 2026, ab 7. Oktober 2026

Der Trailer

Über die Autoren

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