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Maid – Eine Mutter gibt nicht auf

Die neue Serie «Maid» zeigt, wie schnell man an den Rand gedrängt werden kann.

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MARGARET QUALLEY als ALEX in MAID

Aufgeben ist für Alex (Margaret Qualley) keine Option.

Ricardo Hubbs/Netflix

Armut, bürokratische Hürden bis hin zur drohenden Obdachlosigkeit: All das erlebt die alleinerziehende Alex (Margaret Qualley, «The Leftovers») in der neuen Netflix-Serie «Maid». Dabei hat sie es gerade geschafft, aus einer gewaltgeprägten Beziehung auszubrechen und wünscht sich nichts mehr, als ihrer kleinen Tochter ein besseres Leben bieten zu können. Dafür arbeitet sie hart und nimmt schliesslich eine Stelle als Dienstmädchen an. Bei ihrem täglichen Kampf versucht sie sich – gerade auch für ihr Kind – ein Stück Unbeschwertheit und Zuversicht zu bewahren.

Detail am Rande: Margaret Qualley ist bekanntlich die Tochter von Hollywoodstar Andie MacDowell («Vier Hochzeiten und ein Todesfall»). Just die spielt auch in «Maid» ihre Mutter: die durchgeknallte Hippie-Künstlerin Paula.

Die zehnteilige Serie basiert auf der Lebensgeschichte von Stephanie Lands, deren Buch «Hard Work, Low Pay, and a Mother’s Will to Survive» zum Bestseller wurde: Schonungslos beschreibt sie darin, wie schnell man in den USA auch als Mitglied der sogenannten Mittelschicht durch jegliche Raster fallen und in Armut abdriften kann.

Maid

Netflix | Dramaserie | 1. Staffel

Eine Mutter zwischen Abgrund und Zuversicht 

USA 2021, ab 1. Oktober 2021

Von Regula Elsener am 17. Dezember 2021 - 14:39 Uhr