Es muss ihr enorm Spass gemacht haben. Als die Thrillerserie «Black Doves» auf Netflix vor knapp zwei Jahren Premiere feierte, schwärmte Hauptdarstellerin Keira Knightley (41) in Interviews von ihrer Rolle als Geheimagentin Helen Webb.
«Ich war als Teenager besessen von ‹Der Pate› und träumte davon, eines Tages in eine Rolle wie die des Michael Corleone zu schlüpfen», verriet sie etwa in Jimmy Fallons «The Tonight Show». Doch seltsamerweise sei sie die Einzige gewesen, die sich in einer Rolle sah, in der man Leute abballert. Viel lieber besetzte man Knightley mit «netten» Rollen, etwa als Frischvermählte im Weihnachtsklassiker «Tatsächlich … Liebe» (2003) oder als Gouverneurstochter Elizabeth Swann in der «Fluch der Karibik»-Reihe.
Dank «Black Doves» konnte sich Knightley nun endlich einmal so richtig böse austoben. In ersten Drehbuchversionen habe sie «nur jede Menge Spionenzeugs gemacht», so Knightley. Doch in überarbeiteten Fassungen hätten plötzlich auch Pistolengebrauch und Messerkämpfe dazugehört. «Also musste ich wohl oder übel ins Gym, um fit für meine Stunts zu sein.»
Der Aufwand hat sich gelohnt. In «Black Doves» spielt sie Helen Webb, Gattin des britischen Verteidigungsministers Wallace Webb (Andrew Buchan), zweifache Mutter und Spionin für die geheime Organisation namens Black Doves. Über diese weiss man nichts Genaueres – weder wer der Boss dieser Vereinigung ist, noch wer alles für sie arbeitet. Klar ist nur: Black Doves verkauft die gesammelten Topsecret-Informationen jeweils an den Meistbietenden.
In der ersten Staffel machte Helen hinter der Fassade der netten Politikergattin gemeinsame Sache mit dem schwermütigen Auftragsmörder Sam Young (Ben Whishaw). Zur dubiosen Reed (Sarah Lancashire), ihrer Kontaktperson bei Black Doves, hatte Helen zuletzt ein ambivalentes Verhältnis: Das Vertrauen zwischen den Frauen war nachhaltig gestört. Kein Wunder, denn der letzte Einsatz endete überaus blutig mit zahlreichen Leichen – und das an Heiligabend!
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In der zweiten Staffel wird es nun erneut brenzlig für Helen. Zwar ist ihr Mann unterdessen Premierminister, doch er vertraut ihr nicht mehr. So richtig gemütlich kann es sich Helen in der Downing Street Nummer 10 also nicht machen.
Reed legt Helen ans Herz, ihrem Gatten gegenüber weiterhin überzeugend zu lügen. Sollte sie als Spionin entlarvt werden, wäre dies ja nicht nur Helens Ende, sondern auch für die Organisation Black Doves stünde alles auf dem Spiel.
Kurz darauf meldet sich Sam bei Helen, um ihr mitzuteilen, bei einem Auftragsmord in Washington, D. C. habe er ein Mitglied der Black Doves töten müssen. Offenbar wurden auch weitere Spione der Geheimorganisation liquidiert. Seltsamerweise fehlt nun auch jede Spur von Reed. Stattdessen stellt sich Helen mit Mr. Conteh (Babou Ceesay) ein neuer Kontaktmann von Black Doves vor.
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Viel mehr liess Netflix im Vorfeld über die Handlung nicht durchsickern. Was hingegen bekannt ist, sind ein paar neue Gesichter im «Black Doves»-Cast.
Neben dem erwähnten Babou Ceesay («Alien: Earth») stösst auch Neve Campbell («Scream», «The Lincoln Lawyer») hinzu. Sam Riley, Ambika Mod, Sylvia Hoeks, Goran Kostic und Samuel Barnett komplettieren die Neuzugänge.
Fans von Bingewatching dürften zudem besonders happy sein: Netflix schaltet alle sechs rund 60-minütigen Folgen gleichzeitig am 5. November auf. Man muss also zwischen den einzelnen Folgen nicht eine Woche warten.
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