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HBO Max – «4 Blocks Zero»

Die Wiege des Bösen

Wie kam der Toni Hamady, der Gangster aus «4 Blocks», an die Macht in Neukölln? Ein Prequel erzählt nun die Vorgeschichte.

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Die Familie Hamady um Sohn Ali, alias Toni (links), im Berlin der 1990er-Jahre.
Die Familie Hamady um Sohn Ali, alias Toni (links), im Berlin der 1990er-Jahre.Julia Terjung

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Das deutsche Gangsterepos «4 Blocks» (drei Staffeln; 2017–2019) um den libanesischen Clanchef Toni Hamady im Berliner Viertel Neukölln gehört zu den besten Serien, die in Deutschland je produziert wurden. Sogar der britische Komiker und Chefzyniker Ricky Gervais bezeichnete die Serie damals als «verdammtes Meisterwerk». Nun legen die Macher nach und erzählen im Prequel «4 Blocks Zero», wie die Hamadys in den frühen 90er-Jahren an die Macht im Drogen- und Rotlichtmilieu kamen.
Berlin-Neukölln, 1994: Malik Hamady (Rami Fadel Khalaf) ist verwitwet. Mit seiner Schwiegermutter zieht er die vier Kinder gross. Der älteste Sohn Ali (Tareq Nassery) – aus ihm wird später Clanboss Toni – bemüht sich um eine gute Ausbildung und ist besorgt, dass sein Bruder Abbas (Soufiane El Mesaudi) krumme Dinger dreht, statt zur Schule zu gehen. Da reist Onkel Ibrahim (Ibrahim Mansour) aus Beirut an. Eigentlich sass er dort im Knast, doch er kam unter der Bedingung frei, in Deutschland einen Auftragsmord auszuüben. Und mit Ibrahim zieht auch das Böse in die Familie ein.
«4 Blocks Zero» ist höchst authentisch und vermittelt glaubhaft die Probleme von Einwanderern in Deutschland. Legal arbeiten ist oft nicht möglich, kriminelle Geschäfte scheinen als einzige Geldquelle zu bleiben. Was die Serie besonders macht, ist die Vermischung von Gut und Böse.

4 Blocks Zero ★★★★☆

HBO Max | Krimiserie | 1. Staffel
Mit Tareq Nassery, Ibrahim Mansour, Soufiane El Mesaudi
D 2026, ab 25. September 2026

Der Trailer

Über die Autoren

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